Agoraphobie-Panikattacken-Angst

 Wenn Agoraphobie ans Haus fesselt....

 

Die Angst das Haus zu verlassen....

Wenn die Angst das Haus, die Wohnung zu verlassen übermächtig geworden ist, ist es wahrscheinlich, dass es sich um eine sehr intensive Angst handelt und es besonders in Situationen, wo eine Flucht schwierig oder offenbar mit Peinlichkeit kompliziert ist, dominiert oder wo auch schnelle Hilfe nicht zu bekommen ist.  Der Mensch fokussiert sich gedanklich oftmals stark auf ein Erleben einer möglichen Panikattacke und vermeidet diese Situationen.

Die Angst, die verbunden ist das Haus zu verlassen, wird mit der Agoraphobie assoziiert. Natürlich haben nicht alle Betroffenen diese Bedenken. Agoraphobie kann auch alleine auftreten, aber im Regelfall ist es eine weitere Komplikation bei einer Panikstörung.

Du musst nicht aus krankheitsbedingten Gründen ein ans Haus gefesselter Mensch sein, um die Diagnose Agoraphobie  zu erhalten. Agoraphobie kann in vielen, zahlreichen und sehr unterschiedlichen Situationen auftreten! Als Beispiele: Autofahren, Flugreisen, große Kaufhäuser, Aufzugfahren, Menschenmassen, ein großes Kaufhaus, auf einer Brücke stehen oder auch in einer Warteschlange stehen. Die Befürchtungen, Bedenken von Menschen, die an  Agoraphobie  leiden sind gewöhnlich so intensiv, dass sie die gefürchteten Situationen vermeiden. In den meisten, extremen Fällen entwickelt sich die Grundangst, dass Haus nicht mehr verlassen zu können und das Haus wird zur „sicheren Festung“!

Wie kann man ich meine Ängste besiegen das Haus zu verlassen?

An das Haus gefesselt zu sein bedeutet  für den erkrankten Menschen sich in einer Extremsituation zu befinden, die ihm nahezu jede Lebensqualität raubt. Aber du kannst eine bedeutende Besserung erreichen mit einer Behandlung. Je früher eine Behandlung startet, nachdem Agoraphobie diagnostiziert wurde, umso schneller und auch einfacher ist es eine Reduzierung oder auch eine Abschaltung der Symptome zu erreichen. Aber auch die Menschen, die sich schon einen sehr langen Zeitraum zurückgezogen haben und aus Angst nicht mehr das Haus verließen, können mit einer erfolgreichen Behandlung ihre Freiheit wieder erlangen und viele Aktivitäten wieder genießen, die sie einst genossen haben.

Das Lernen von Entspannungstechniken

Die Angst das Haus zu verlassen wird stets gefüttert durch Sorgen, Gedanken und der Befürchtung eine Panikattacke zu erleiden. Bist Du in der Lage Entspannungstechniken anzuwenden, wirst Du Deine Angst und Befürchtungen reduzieren können und vielleicht sogar eine Panikattacke im Keim ersticken können.

Checke Deine Stressfaktoren

Stress und Ängste – so scheint es – geben sich die Hand. Wächst das eine, folgt das andere. Wenn Du an einer Agoraphobie erkrankt bist und Du Angst hast das Haus zu verlassen, wird es Dir zu Gute kommen, wenn Du  schaust welche Stressfaktoren Dein Leben zusätzlich belasten.